Heilpraxis Aeskulap

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Kraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt!

Behandlungsmethoden

 

Die im Folgenden aufgeführten Behandlungsmethoden geben einen kleinen Einblick über die Möglichkeiten der Therapie, es sind nicht alle Verfahren beschrieben, die ich anwende.

Welcher Behandlungsweg für Sie der richtige ist, entscheiden wir gemeinsam nach einer gründlichen Anamnese und Befunderhebung.                                       Nur sehr selten ist eine einzelne der unten aufgeführten Methoden angezeigt. Die Behandlungen setzen sich fast immer aus mehreren Elementen zusammen, was die Kosten für die Behandlung nicht beeinflusst.

Über das Kontaktformular oder auch telefonisch können Sie sich vorab unverbindlich beraten lassen.

Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden liegen mir dabei sehr am Herzen!


Blutegeltherapie 

Traditionelles Heilmittel in der modernen Humanmedizin

Die Blutegeltherapie hat ihren Ursprung in der antiken und mittelalterlichen Säftelehre. 

Die Inhaltsstoffe des Speichelsekrets des Blutegels machen diese Therapie so einzigartig.

Eine Histamin-ähnliche Substanz bewirkt eine lokale Gefäßerweiterung. 

Hirudin hemmt die Blutgerinnung, vor allem zu Beginn.

Calin sorgt für eine lang andauernde Blutgerinnungshemmung.

Eglin a, b und c wirken entzündungshemmend.

Hematin fördert die Thrombolyse.

Hyaluronidase lockert das Bindegewebe und erleichtert so die Ausbreitung der Speichelkomponenten.

Indikationen

  • akute/chronische Gelenkschmerzen
  • Krampfadern
  • Sehnen/Sehnenscheidenentzündungen
  • Bluthochdruck (unterstützende Behandlung)
  • rheumatische Erkrankungen
  • Tinnitus/Schwindel
  • diverse Hauterkrankungen
  • Wirbelsäulensyndrome
  • Durchblutungsstörungen (auch nach Haut/Gewebetransplantationen)


Wie läuft die Behandlung ab?

Die Egelbehandlung dauert meist 60-90 Minuten. Je nach Beschwerdebild ist oft eine einzige Behandlung ausreichend. Pro Behandlung werden nach Bedarf 2-8 Egel aufgesetzt. Die kleine Bisswunde blutet (bedingt durch den Wirkstoff Calin) bis zu 12 Stunden nach.

Eine umfangreiche Wundversorgung schließt die Behandlung ab. 


Cranio-Sacral-Therapie

Schädel-Kreuzbein-Therapie nach Dr Sutherland

Die CST kommt aus dem Bereich der Osteopathie, einer Therapieform, welche den Körper ganzheitlich betrachtet. 

Die Anfänge der CST liegen in den 1930ern.

Eine Einzelbehandlung mit der Cranio-Sacral-Therapie dauert 30-60 Minuten, die erste Sitzung ggf etwas länger. Sie beinhaltet neben der Anamnese sowohl eine gründliche körperliche Untersuchung sowie die Behandlung gestörter Körperabschnitte.

Ob eine einzelne Behandlung bereits zum gewünschten Therapieerfolg führt oder mehrere Sitzungen vonnöten sind, lässt sich nicht pauschal vorhersagen.

Indikationen

  • Erkrankungen/ Blockaden des Bewegungsapparates
  • neurologische Beschwerden (deren Folge Migräne, Tinnitus und /oder Schwindel sein können)
  • chronische Schmerzzustände
  • Depressionen/Angstzustände


Ohrakupunktur

Der "kleine Mann" im Ohr

Im Laufe unserer Entwicklung im Mutterleib entsteht die Ohrmuschel aus einer Ausstülpung unseres Gehirns, was den unmittelbaren Zusammenhang der Ohrmuschel mit unserem zentralen Nervensystem begründet. 

Eben dieser Zusammenhang gibt uns die Möglichkeit, über bestimmte Punkte an der Ohrmuschel regulierend auf den gesamten Organismus einzuwirken.

Auch einzelne Körperabschnitte, Organe und Gelenke lassen sich auf diese Weise beeinflussen.

Eine Schmerzbehandlung mit Hilfe der Akupunktur besteht in akuten Fällen aus ein bis drei, in chronischen Fällen aus 6-12 Sitzungen.

Eine Allergiebehandlung setzt sich aus 6-12 Sitzungen zusammen. Optimaler Weise beginnt man mit der Therapie etwa drei Monate vor dem "Pollenflug". Im Akutfall ist die Behandlung symptomatisch.

Die Begleitung zur Rauchentwöhnung und Gewichtsreduktion besteht in der Regel aus drei mal drei Behandlungen. Sie werden auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasst.

Grundsätzlich dauert die erste Behandlung mit Anamnese und Befunderhebung 60, die weiteren 30 Minuten.


Indikationen

  • chronische/akute Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Kopfschmerzen
  • funktionelle Störungen innerer Organe
  • Allergien
  • Schwindel
  • Begleitung zur Rauchentwöhnung und Gewichtsreduktion



Dry Needling

 

Behandlung des myofaszialen Schmerzsyndroms und Triggerpunkttherapie

Dry Needling bedeutet im weitesten Sinne den Gebrauch von Nadeln zu therapeutischen Zwecken. Hierbei werden keine Hohlnadeln verwendet und keine Substanzen injiziert.


Eine Sitzung dauert 30 Minuten und beinhaltet sowohl die Nadelung, als auch eine angepasste Vorbereitung bzw Nachbehandlung.

Indikationen

  • muskuläre Verspannungen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Muskelschwäche
  • neurogene Symptome durch muskulär bedingte Nerveneinklemmungen
  • muskulär bedingte Gelenksdysfunktionen

Da das Dry Needling noch eine recht junge Therapieform ist, gibt es stetig neue Erkenntnisse in ihrer Erforschung. Aktuelle Ergebnisse können unter der Rubrik "Neuigkeiten" eingesehen werden.



Cantharidenbehandlung

Die spanische Fliege als Therapeutikum

Bei dieser Therapieform wird ein Pflaster auf die Haut geklebt, welches mit einer Salbe aus Cantharidin versehen ist. Unter dem Pflaster entsteht eine starke Reizung, welche binnen 12-24 Stunden zur Blasenbildung führt. Hierüber werden Schadstoffe und Schlacken aus dem Gewebe abgeleitet.

Nach der Entfernung des Pflasters gewinne ich mit Hilfe einer feinen Kanüle die Lymphflüssigkeit aus der Blase. Diese Prozedur ist absolut schmerzfrei. Anschließend reinjiziere ich die gewonnene Flüssigkeit, um den größtmöglichen Effekt zu erhalten.

In der Lymphflüssigkeit sind viele wertvolle Informationen unseres Abwehrsystems enthalten. Neben der Schmerzlinderung und der Entzündungshemmung wird demnach auch unser Immunsystem hochgefahren.

Die Cantharidenbehandlung ist eine extrem effektive Behandlung. Es werden demnach lediglich zwei aufeinanderfolgende Termine benötigt. Eine Wiederholung ist nur bei Verschleißerkrankungen nötig, wenn die Wirkung nach 6-9 Monaten nachlässt.


Indikationen

  • rheumatische Erkrankungen
  •  Gelenkverschleiß/Arthrose
  • Impingement (Schulter/Armsyndrom)
  • degenerative Wirbelsäulenerkrankungen
  • Asthma bronchiale/COPD
  • Depressionen/Burnout
  • chronische Entzündungen der Mandeln/Mittelohr
  • Schwindel/Tinnitus
  • Migräne/Kopfschmerzen



Schröpftherapie

Ausleitungsverfahren seit mehr als 5000 Jahren


Die Schröpftherapie wird sowohl bei organischen als auch bei muskulären Dysfunktionen angewandt.                                                                                                                                          Mittels Reflexzonen wird beispielsweise ein Hautareal behandelt, welches Einfluss auf ein zugehöriges Organ hat. Soll Muskulatur behandelt werden, so wird auch direkt in dem Gebiet geschröpft.                                                                                                                                 Man unterscheidet hierbei zwei Techniken.  Bei dem unblutigen Schröpfen wird mittels vakuumisierten Schröpfkopf ein Unterdruck hergestellt, was einen verstärkten Austritt von Blut und Gewebeflüssigkeit in das entsprechende Hautareal zur Folge hat. Es entsteht ein blauer Fleck.                                                                                                                                            Für eine blutige Schröpfbehandlung wird die Haut der zu behandelnden Zone leicht angeritzt. Das Vakuum des dort aufgesetzten Schröpfkopfes bewirkt ein Nachströmen von Blut. Diese Methode bewirkt zusätzlich eine Entlastung des Kreislaufes und Stoffwechsels.

Die Schröpfbehandlungen dauern in der Regel 30 Minuten.

Indikationen

  • Muskelschmerzen/Muskelverhärtungen
  • Unter- und Fehlfunktionen innerer Organe (z.B. chronische Lungenerkrankungen)

 

Baunscheidttherapie

"Akupunktur des Westens"


Bei der Baunscheidttherapie wird ein speziell zusammengesetztes Öl in winzige Hautöffnungen eingebracht. An diesen Stellen kommt es zu einem künstlich erzeugten und therapeutisch gewünschten Ausschlag. Diese Reaktion bewirkt eine Mehrdurchblutung, Schmerzlinderung und die Aktivierung der eigenen Körperabwehr.

 

Indikationen


  • muskuläre Dysfunktionen
  • Gelenkschmerzen
  • Wirbelsäulenerkrankungen
  • Spannungskopfschmerz
  • Erkrankungen der oberen Luftwege
  • Neuralgien
  • Erkrankungen innerer Organe mittels Reflexzonen